Buren

Buren war einstmals ein Dorf Strand raubender Bauern. Die am Strand gesammelten Güter bildeten eine willkommene Ergänzung des kargen Einkommens, das die armen Bauern von Ameland damals hatten. Heute ist Buren ein Dorf mit allen modernen Einrichtungen wie hübschen kleinen Geschäften, gemütlichen Restaurants und Cafes sowie einem Supermarkt.

Mitten im Dorf befindet sich das Landschafts- und Strandräubermuseum Swartwoude. In diesem Museum wird das Leben der Ameländer Bauern im 19: Jahrhundert dargestellt. Das Museum ist sehr lebendig: es gibt dort Kühe, Ziegen und Schweine im Stall und freiwillige stellen auf alt hergebrachte Art und Weise allerlei Milchprodukte her. Diese Produkte sind im Museum käuflich zu erwerben.

RIXT VOM OERD

Auf einem kleinen Platz an der Hauptstraße steht eine Statue von Rixt vom Oerd, der legendären Ameländer Strandräuberin. Rixt lebte von Schiffbrüchen und half dabei ein wenig nach, indem sie an der Ameländer Küster Feuer entzündete, um Schiffe stranden zu lassen. Natürlich konnte eine solche Missetat nicht ungestraft bleiben. Zwischen den Resten eines gestrandeten Schiffes fand sie den Leichnam ihres Sohnes, der Matrose war. Wenn der Wind über das Oerd fegt, können Sie Rixt bis zum heutigen Tage den Tod ihres Sohnes beklagen hören.

 

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KOOIPLAATS MIT DER NASSAU-ENTENKOJE

Einige Kilometer östlich von Buren liegt der Kooiplaats mit der Nassau-Entenkoje. Amalia van Anhalt – Dessau, Prinzessin von Nassau und Freifrau von Ameland, ließ diese Entenkoje im Jahre 1705 für ihren Sohn Willem Frisco anlegen. Bis 1930 war diese Entenkoje und das dazugehörige „Kooikershuis“ im Besitz der Familie Oranje – Nessau. Heute befindet sie sich komplett in den Händen von Privatleuten. Während der Sommersaison ist der Entenkoje täglich geöffnet.

 


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